70 Jahre nach der Befreiung: Dem Vergessen entgegenwirken
Wie angekündigt (siehe unten), so durchgeführt. Eine kurze Zusammenfassung folgt in Kürze...
Wie angekündigt (siehe unten), so durchgeführt. Eine kurze Zusammenfassung folgt in Kürze...
Fotos: Thomas Herbst
Zum Gedenken und Erinnern an die ehemaligen Häftlinge des KZ Stöcken:
Am ehemaligen KZ-Gelände Stöcken/Marienwerder (Hollerithallee - Höhe der Brücke über den Roßbruchgraben)
Es begrüßt Sie Superintendent Karl-Ludwig Schmidt, Ev.-luth. Stadtkirchenverband Hannover, Amtsbereich Nord-West
Die Ansprache hält Pastor Edgar Dogge.
Musikalische Begleitung: Imke Marks (Kirchenmusikerin)
Im Anschluss findet ein Schweigemarsch zum Mahnmal Garbsener Landstraße / Auf der Horst und eine Rosenniederlegung am Mahnmal statt.
„Zur mahnenden und verpflichtenden Erinnerung an das Aussenlager Stöcken des Konzentrationslagers Neuengamme, das von Juli 1943 bis April 1945 bei der Akkumulatorenfabrik AG bestanden hat.
Häftlinge aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Polen, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und anderen europäischen Ländern wurden hier unter unmenschlichen Bedingungen zur Kriegsproduktion gezwungen. Von ihnen starben nachweislich 403 an Hunger und Krankheit, durch fehlenden Arbeitsschutz und die Misshandlungen der SS-Wachen, weitere nach dem Rücktransport in das KZ Neuengamme und im April 1945 auf dem Todesmarsch nach Bergen-Belsen.
Etwa 600 Häftlinge, die marschunfähig waren, wurden nach Gardelegen transportiert und dort in einer Scheune ermordet.”
Fotos: Lilly u. Thomas Herbst
Foto: Lilly Herbst